Der Mercedes CLA EQ überzeugt Europa – aber nicht China

Keine Trendwende in Sicht: Verkaufszahlen des CLA EQ sind in China gering

Der Mercedes CLA EQ überzeugt Europa – aber nicht China: Keine Trendwende in Sicht: Verkaufszahlen des CLA EQ sind in China  gering
Erstellt am 27. März 2026

Während die neue Elektro-Strategie von Mercedes-Benz CEO Ola Källenius in Europa gut ankommt, verläuft der Marktstart des CLA EQ in China, dem wichtigsten Mercedes-Absatzmarkt, sehr verhalten bis enttäuschend. Die erhoffte globale Trendwende ist bislang ausgeblieben, urteilt ein Artikel im Handelsblatt, der die Verkaufszahlen des Mercedes-Benz CLA EQ analysiert.

Hoffnungsträger CLA EQ

Es sollte der Befreiungsschlag für die Stuttgarter sein. Mit dem neuen vollelektrischen CLA EQ wollte Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius beweisen, dass der Stern auch Elektro-Autos kann. Das Fahrzeug, das auf der hochmodernen MMA-Plattform steht, wurde von der Fachwelt als Effizienzwunder gefeiert und in Europa prompt zum „Car of the Year 2026“ gekürt. Doch wie ein aktueller Bericht des Handelsblatt zeigt, klaffen Anspruch und Wirklichkeit geografisch weit auseinander.

Europa im CLA-Fieber

In Europa wurde der neue CLA EQ sehr gut von den Kunden angenommen. Wie das Handelsblatt berichtet, wurden bis Ende Februar in Europa 25.500 Einheiten des neuen CLA EQ zugelassen. Die Nachfrage ist so hoch, dass Kunden, die derzeit bestellen, mit Lieferzeiten bis weit in das vierte Quartal 2026 rechnen müssen. Mercedes-Benz hat mit dem CLA EQ bewiesen, dass die europäische Stammkundschaft bereit ist, den Weg in die Elektromobilität mitzugehen, wenn das Produkt stimmt.

CLA EQ lässt China kalt 

Doch die Welle der Euphorie, die der CLA EQ in Europa ausgelöst, zerschellt an der chinesischen Mauer. Und das muss Stuttgart Sorgen machen. Für Mercedes-Benz ist China nicht nur irgendein Markt, sondern der Schicksalsmarkt schlechthin, weil der Stern hier ein gutes Drittel seines Pkw-Absatzes realisiert. Zwischen Oktober und Januar wurden lauit Handelsblatt in China lediglich rund 1.600 Exemplare des CLA EQ verkauft. Für ein Modell, das als Volumenbringer im Premiumsegment geplant war, ist dieses Ergebnis mehr als nur enttäuschend – es ist ein Alarmsignal.


Während der CLA in Europa als prestigeträchtiges Statussymbol gilt, trifft er in China auf einen hartumkämpften E-Automarkt. Lokale Konkurrenten wie BYD, NIO oder Xiaomi. punkten hier mit niedrigen Preisen und innovativer Technik. Ein Mercedes-Stern allein reicht im Jahr 2026 offenbar nicht mehr aus, um den chinesischen Kunden zu begeisternc und zu einem Kauf zu überzeugen. Solange der CLA EQ in China aber nicht zündet, bleibt die Elektrostrategie von Källenius ein regionales Erfolgsprojekt mit globalem Fragezeichen. Das Handelsblatt trifft den Nagel auf den Kopf: die Trendwende ist ausgeblieben.

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